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Einwandern?
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Traumhafte Strände, ein ganzjährig angenehm mildes Klima und ungeahnte Freizeitangebote laden zum Verweilen ein. Was für ein "Kitsch", werden Sie denken, lieber Leser. So ist es aber nun einmal hier. Feuerrote Sonnenuntergänge, grünes Meer.... alles wie geschaffen für eine Kitschpostkarte. Das ist die Realität in den Subtropen  - aber auch gelegentliche Wirbelstürme und Mosquitoschwärme gehören dazu.

 

Die meisten Menschen kommen zunächst nur für einen kurzen Urlaub; später wird daraus dann eventuell der eigene "Traum unter Palmen"? Trotz wirtschaftlicher Probleme in Euroland, oder vielleicht gerade deswegen,  kaufen zahlreiche Europäern sich ihre eigene Urlaubsimmobilie an der Westküste Florida. Der Euro ist gegenüber dem US Dollar immer noch klar im Vorteil. Manche Immobilienkäufer profitieren nicht vom Euro, dafür haben sie weniger Probleme mit der Sprachbarriere. Engländer und Kanadier kaufen derzeit Immobilien in Florida. Für die Kanadier ist die Anreise natürlich wesentlich angenehmer. 

 

Viele Immobilienbesitzer sind mit ihrem Besitz happy, manche haben sich jedoch vorher nicht wirklich genug informiert und machen daher nach dem Kauf nicht mehr so strahlende Gesichter.

 

Unser Tipp: saugen Sie so viel an Information auf, wie Sie nur können. Lassen Sie sich nicht täuschen, Amerika ist kein englischsprachiges Deutschland! Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so erscheint, hier sind viele Dinge vollkommen anders - die Sprache ist dabei noch das geringste Problem. Die kann man einfach lernen.

 

In Ihrer Heimat lassen Sie sich doch auch kein X für ein U vormachen, warum dann hier? Nur weil die Sonne scheint und vermehrt Endorphine im Blut sind?

 

Hier ein paar Gedanken zum Thema: 

 

Wollen Sie eine Immobilie kaufen und im Urlaub nutzen, dann steht Ihnen prinzipiell nichts im Wege. Sie dürfen allerdings nur für die entsprechende Dauer (Waiver: 3 Monate, B-Visum: 6 Monate) im Land verbleiben. 

 

Wollen Sie länger verweilen oder eventuell hier Ihren Lebensunterhalt  verdienen, dann müssen Sie sich schon etwas mehr Mühe geben. 

 

Wir kennen die einschlägigen Auswanderersendungen vom Hörensagen. Wir haben auch schon gesehen, wie diese Reportagen zusammengebastelt werden. Mit der Realität hat das nicht so viel zu tun; diese Sendungen haben mehr einen Unterhaltungswert. Lernen kann man von diesen Soap Operas nicht sehr viel. 

 

Sollten Sie also ernsthaft mit dem Gedanken einer Umsiedlung in die USA spielen, müssen Sie sich unbedingt an seriösere Quellen wenden, sonst sind Sie Monate später bei den "Rückkehrersendungen" wieder dabei. Die Schadenfreude der Zuschauer wird gleich mitgeliefert. 

 

Ob Ihr beruflicher/ wirtschaftlicher Background zur Erlangung eines Immigrations-Visums ausreicht, kann nur ein Immigration Attorney beurteilen. Fallen Sie nicht der Gerüchteküche zum Opfer. Jeder kennt jemanden, der für "lau" seine Aufenthaltsgenehmigung bekommen hat. Die Regeln sind jedoch relativ transparent und lassen wenig Spielraum zur Eigeninterpretation. Bei genauer Nachfrage ergibt sich oft ein ganz anderes Bild. 


No Deed - but FUN?
No Deed - but FUN?
No Deed - but FUN?
Car in yard

Was passiert eigentlich, wenn keine Regeln und Gesetze aufgestellt werden? Sie ahnen es schon, lieber Leser, – Anarchie.

 

Zuerst die Begriffserklärung: in deed restricted communities hat die HOA (Home Owners Association) genaue Regeln des Zusammenlebens definiert. Das geht von einfachen Dingen, wie einheitliche Farbgebung der Häuser und Dächer, bis hin zum nervigem  "Micromanagement".

 

Beliebtes Streitobjekt ist immer noch der Pick-up Truck im Drive. Der darf in vielen Deed Restricted Communities nicht draußen stehen, schon lange nicht über Nacht. Schließlich möchte man nicht den Anschein erwecken, für seinen Lebensunterhalt arbeiten zu müssen. 

 

Als bevorzugtes Redneck-Fortbewegungsmittel würde er der Middle Class Community den Stempel der Arbeiterklasse aufdrücken, und auf sowas reagieren Mittelklässler recht allergisch.

 

Der "häßliche" Pick-up (das Symbol des American way of life) muß also aus dem öffentlichen Leben verbannt werden. Eine Community in Sarasota ging sogar so weit, den Truck in der geschlossenen Garage zu verbieten. Das war dann sogar dem eingeschaltetem Gericht zu viel. 

 

Das Gegenstück der Deed Restricted Community ist, wollte man der Logik folgen, die "Non - Deed Restricted Community". In solchen Gegenden kann es, wenn die Bewohner "Common Sense“ vermissen lassen, recht bunt zugehen. Pinkfarbene Häuser neben blauen Behausungen, Kühlschränke und aufgebockte Fahrzeuge aller Art (möglichst ohne Motor), Boote und richtige Müllberge.

 

Die Ideenvielfalt mancher Leute ist schon bewundernswert. Wenn man solche Communities sieht, dann wird recht schnell ersichtlich warum Gesetze her müssen.


Die "Deed" wird übrigens in der Hauptstadt Tallahassee "recorded". Wenn sie erst einmal eingetragen ist, können Regelverstöße von den HOAs entsprechend geahnded werden.

 

Die HOAs haben einen weitreichenden Arm – im Zweifelsfall können sie den Regelverstoß auf Kosten des Verursachers beseitigen lassen - sollte der sich bockig stellen. Will der Widerwillige partou nicht bezahlen, können die entstandenen Kosten als Hypothek eingetragen werden.

 

Viel Glück dann beim späteren Verkauf des Hauses.  


anger management
Golf Course Lifestyle – oh my gosh! „Click – clack - click - clack
Golf Course Lifestyle – oh my gosh! „Click – clack - click - clack
Golf Course Lifestyle – oh my gosh! „Click – clack - click - clack
Golf Course Living 

Wohnen auf und am Golf-Course erfreut sich wachsender Beliebtheit. Immobilien mit direkter Golf-Course-View sind nicht ganz billig - etwas weiter vom Geschehen entfernt gibt es mehr "bang for the buck". Viele Leute mögen auch gar nicht, wenn jeden Tag hunderte von Golf Carts durchs Wohnzimmer gurken und die verhackten Bälle der "Profi"-Golfer langsam aber sicher das teure Tile Roof in Stücke hämmern.


Golf Communities per se können ein sehr angenehmes Lebensgefühl vermitteln. Viele bieten Community Pools, Community Center mit Fitness-Zentrum, Tennisanlagen, Library/Media Raum und Clubräumen. Manche sind sogar mit eigenen Restaurants ausgestattet, die dann oft teuer über die Community Abgaben finanziert werden. Vorsicht Falle, Gentlemen! 

 

In der Regel sind alle Golf-Communities auch mit einem 24h Security Gate versehen und Wachmänner umkreisen die Gemeinde, wie Geier das verendete Opossum. Für "Amerikaner auf Zeit" (Urlaubs-/

Zweitimmobilienbesitzer) sind somit Golf-Communities wirklich eine Überlegung wert. 

 

Die Gärten werden vom Fachpersonal gepflegt, die Anlage ist dank Security sehr sicher und eine längere Abwesenheit bereitet kaum Kopfschmerzen.

 

Die Preise rangieren von moderat bis gewaltig;  die monatlichen  Communitygebühren (Homeowner Association Fees) sind den Umständen in der Gemeinde angepaßt. Die Regel ist simpel: viele Annehmlichkeiten + hohe Kosten.

 

Häuser unter $150,000 sind in solchen Anlagen kaum auf dem Markt – vielleicht einmal eine kleine Villa oder ein Condominium. Selbst die Banker verkaufen ihre Forclosure Properties schon lange nicht mehr für "Peanuts".

 

Wenn sie schon nicht begriffen hatten, dass ihre Mortgageprodukte auf lange Sicht niemand zahlen konnte, jetzt sind sie schlauer geworden: sollten mehrere hundert-tausend Häuser den Markt fluten, dann würden die Preise noch mehr fallen.  Diese späte Erkenntnis jagte den nadelgestreiften Geldhändlern kalte Schauer über den Rücken. Da gibt es nur ein Antidote, sagte man sich in den Geldtempeln, ganz einfach auf den Häusern sitzen bleiben und nicht verkaufen. Schlau, schlau!

Country Lifestyle – yeeeehaaa. Where the horses roam
Country Lifestyle – yeeeehaaa. Where the horses roam
Country Lifestyle – yeeeehaaa. Where the horses roam
 

Die Beliebtheit des Landlebens hat unter Amerikanern in den letzten Jahren ein wenig gelitten. Wahrscheinlich wird es auch nie wieder den Stellenwert erreichen, den es einmal hatte. Der Grund ist eine Verschiebung der Prioritäten innerhalb der Generationen.

 

Die Babyboomer haben bekanntlich andere Vorstellungen als ihre Eltern. Und, die Boomer kämpfen an anderen Fronten. Früher zogen die jungen Familien gerne aufs Land. Die Kids konnten frische Landluft schnuppern, "Lassie" brauchte nicht gassi geführt zu werden und der Stubentiger konnte sich ungestört den seltenen Singvögeln widmen.

 

Meist kam noch ein Pony oder Pferd dazu, denn "Fury" sollte auch dabei sein. Die Kosten für das Hin-und Herfahren der Kinder (zur Schule, zum Soccer, zur Musikstunde, ins Baseballstadium, etc.), sowie die Kosten für die Anreise ins nächste Shoppinzentrum,  spielten dabei kaum eine Rolle. Gas was cheap! Bei unter $1/gal spielen 16l Verbrauch keine große Rolle. 


Oops, jetzt sieht es plötzlich düster aus. Die Jobs sind nicht mehr sicher, die Realeinkommen sind gesunken. Im Gegenzug sind die Lebenshaltungskosten gestiegen. Die V-8 -Dinosaurier wurden in den letzten Jahren immer durstiger, denn schließlich brauchte man in Floridas Flachland mindestens 500 Pferdestärken unter der Haube - kombiniert mit Allradantrieb natürlich.

 

Sinnlose Trips belasten auf einmal das Budget recht nachhaltig. Bei $ 1/Galone was es keine Überlegung 

 

wert, bei $2 – $3 tut es schon weh. Bei knapp $4/gal kostet eine Tankfüllung locker $130, und die ist nach 300 Meilen verpufft. 

 

So manchem Zeitgenossen dämmert es, dass in der Zukunft einige Verändereungen in der Welt nachhaltig für Ärger an den amerikanischen Zapfsäulen sorgen könnten. 

 

Fazit: kleinere Autos müssen her, außerdem müssen die Fahrstrecken verringert werden.  Die Kinder der Babyboomer ziehen also nicht mehr bevorzugt aufs Land. Die Boomer selbst kommen nun auch in die Jahre. 

 

Auch Sie wollen nicht mehr alleine und abgeschieden auf dem Lande wohnen, denn seit die Kids das Haus verlassen haben jagen sich Lassie und Tiger längst im Pet-Himmel und Fury wird auch langsam altersschwach.

 

Die Preise für Country-Immobilien sind, je nach Lage, signifikant in den Keller gerutscht. So mancher Deal (Schnäppchen?) kann realisiert werden. Zahlreiche Immobilien befinden sich seit Monaten/Jahren auf dem Markt und die Besitzer sind "weichgeklopft".

 

Wer das Stadtleben nicht braucht und sowieso wasserscheu ist, wer nicht täglich zur Arbeit fahren muß, der kann den Country Lifestyle voll genießen. Ruhe und Entspannung das ganze Jahr.

 

Eingefleischte Städter nennen sowas sarkastich "Einöde". Das ist aber wirklich böse gesagt. Auf jeden Pot paßt ein Deckel, oder?

Waterfront Lifestyle - where the fish are jumping
Waterfront Lifestyle - where the fish are jumping
Waterfront Lifestyle - where the fish are jumping
 

Wer hätte nicht gerne den weißen Strand und das grüne Meer direkt vor der Haustür. Ein Schritt – und der Sand knirscht unter den Füßen. Bis zu welchem Grad sich dieser Wunsch erfüllen läßt ist ausschließlich eine Frage des Scheckbuchs.

 

Der ungehinderte Blick aufs Meer, sei es von einem der Keys oder vom Festland aus, kostet immer noch gerne eine Million Dollar, ansonsten muß er weiterhin ein Traum bleiben. Sorry, das ist leider die Realität. Es mag vielleicht einmal ein "Handyman – Special" (elegante Umschreibung für "sehr renovierungsbedürftige Immobilie") über der Weg laufen – aber unter dem Strich, wenn alle notwendigen Reparaturen am " (Alb-) Traumhaus" vollendet sind, wird auch hier die Realität gnadenlos zuschlagen.

 

Zählt man am Ende alle Rechnungen und Belege zusammen wird es wohl wieder im Bereich der 1 Million $$ liegen. Schnäppchen? I don't know. You decide!


Zugegeben, es gibt es auch erschwinglicheren Wasserblick. Häuser an Kanälen oder an künstlichen und natürlichen Seen sind erheblich preiswerter. Es will auch nicht unbedingt jeder am Meer wohnen, denn der hohe Salzgehalt der Luft fordert seinen Tribut.

 

Alles, was nicht aus rostfreiem Stahl gefertigt ist, kann nach wenigen Monaten/Jahren getrost dem Müll übergeben werden. Wohnen am Meer hat nun einmal seinen Preis. Es sollten also unbedingt die Unterhaltskosten mit berücksichtigt werden (Steuern, Versicherungen, Pflege, Reparaturen...), sonst wir es am Ende des Monats mal wieder eng.

 

An Süsswasserseen bestehen diese Probleme in der Regel nicht so sehr. Somit ist nicht nur der Kauf

 

sondern auch der Unterhalt einer Immobilie mit Süsswasser-Seeblick erheblich günstiger. Aber, wie bereits gesagt, es ist alles eine Preisfrage. Wenn es genügend gut ausgepolstert ist, dann kann eine Villa mit direktem Strandzugang die Erfüllung eines Traums sein. Weisser Sand, Palmen, warme Seebrise, malerische Sonnenuntergänge.....was wollte man mehr.


Trotz der Immobilienkrise haben sich die Preise in diesem Marktsegment recht stabil gehalten. Geht man von der alten Regel des "Supply and Demand" aus, dann ist es auch nur zu logisch. Wassergrundstücke können nicht in beliebiger Anzahl "erschaffen" werden. Sind alle Plätze belegt, geht es unweigerlich ab in die zweite Reihe.  

 

In "gewachsenen" Gegenden sind Wassergrundstücke einfach rar, denn die meisten sind bereits in "grauer Vorzeit" erschlossen worden. Wenn die Nachfrage nach Wassergrundstücken hoch ist, und die ist historich gesehen immer hoch gewesen, dann bleiben auch die Preise für solche Immobilien stabil. Das war schon immer so.

 

Fazit: Wer allein Werterhalt und Wertsteigerung will, der ist mit einer Immobilie am Wasser in der Regel immer gut beraten. Bisher, und wir betonen noch einmal, bisher haben solche Immobilien ihren Vorteil immer ausspielen können. Aber, wer weiß schon was die Zukunft bringt? Voricht ist natürlich in Gegenden geboten, in denen dank grosszügiger Kanalgestaltung die Zahl der Wassergrundstücke inflazionär ist. 

 

Cape Coral und Rotonda sind solche Beispiele. Dort steigt der Wert von Grunstücken mit Wasserblick nur in bestimmten Lagen - es sind einfach zu viele auf dem Markt verfügbar. 


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Downtown - Wohnen in der City
Downtown - Wohnen in der City
Downtown - Wohnen in der City


Wohnen im City Zentrum - eine Lebensform, die bevorzugt von der jüngeren Generation gewählt wird. Apartments, Condos oder kleine Stadthäuser bieten Wohnkomfort – Restaurants, Clubs, Bars, Kinos und Theater liefern den Fun dazu. Es geht um SEHEN und GESEHEN werden. 


Es gibt jedoch einen feinen Unterschied: in Rom, Madrid oder Malta pulsiert das Leben auf den Straßen bis weit nach Mitternacht – in Floridas "Metropolen" werden in der Regel die Bürgersteige bereits am frühen Abend hochgeklappt und festgezurrt (außer vielleicht Miami).  Auf der Straße spielt sich wirklich in den meisten kleineren Städten am Abend sehr wenig ab - und das ist noch übertrieben euphorisch ausgedrückt. 


Der fahrbare Untersatz wird immer noch zum Einkaufen oder für ausgedehntere Exkursionen gebraucht. So wird es bleiben, denn die Strecken, die zurückgelegt werden müssen, sind einfach zu gewaltig. Trotzdem hat sich aber inzwischen einewirklich gute Alternative entwickelt: Sarasota/

Sarasota County hat ein, für amerikanische Verhältnisse, vorzügliches Bussystem aufgebaut. Busse mit der Aufschrift SCAT (Sarasota County Area Transportation), teiweise mit modernstem Hybridantrieb ausgestattet, fahren ihre Gäste für ein sehr geringes Entgeld an alle wichtigen Plätze im County.

 

Selbstverständlich sind die Barrier Islands (Lido-, Siesta-, Longboat Key) mit ihren weißen Sandstränden in die gängigen Routen eingeschlossen, denn die Touristen wollen nach wie vor "in der Sonne braten". 

 

Das Streckennetz reicht bequem bis in den südlichsten Zipfel des Countys – bis nach Englewood und North Port. Das Fahrrad kann selbstverständlich auch noch mitgenommen werden um dann vor Ort weiter zu strampeln. Wer hätte das vor Jahren gedacht? V8 gegen Fahrrad?

 

Der Fahrpreis ist, wie schon erwähnt, recht akzeptabel (ca. $1.25 pro Tour). Die Zeitabstände sind okay – alle 10 - 30 Minuten, nach Tageszeit und Frequentierung gestaffelt, kommt ein Bus vorbei. Das öffentliche Verkehrssystem bewegt sich also zumindest einen Schritt in die richtige Richtung. Bäume wachsen eben nicht in den Himmel und gut Ding will bekanntlich Weile haben.


Fahrradwege werden im County und in der Stadt auch immer zahlreicher. Der "Legacy Trail", eine ehemalige Eisenbahntrasse aus besseren Tagen der Railroad, führt durch unberührte Natur, fernab vom Autoverkehr. Derzeit ca. 10 Meilen lang, verbindet der Trail Sarasota mit Venice. Südlich geht es dann parallel am Intracoatal Waterway gen Süden (Englewood). Das ist schon einmal eine Menge Trail zum Biken.


Die Preise für Condos, Apartments und Stadthäuser in Sarasota Downtown sind wieder "down to earth".

 

Ab $200,000 kann man mit einem kleinen, feinen Condominium dabei sein. Wunder werden jedoch immer noch nicht verkauft. Stadthäuser im alten spanischen Stil sind auch beliebt, sind jedoch nicht ganz so preisgünstig, denn es gibt schliesslich nicht so furchtbar viele, die zum Verkauf stehen.

 

Die Zeit der Foreclosures ist immer noch nicht überwunden und wird den amerikanischen Immobilienmarkt noch eine gewisse Zeit begleiten. Manchmal kann man eine nette REO (Real Estate Owned = Bank Owned) Immobilie zum günstigen Preis bekommen – das ist dann das sogenannte "Schnäppchen" (bekannt aus dem deutschen "Reality" TV)! 

 

Nur Vorsicht! Die Banken maches es wirklich nicht einfach. Wer keine Zeit und starke Nerven hat, der sollte lieber seine Finger von solchen Immobilienprojekten lassen. Außerdem sind einige juristische Aspekte immer noch nicht ganz geklärt. 

 
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Was nun?
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Sie suchen also Ihr Traumhaus am Strand oder an einem Golfplatz, ein interessantes Investitionsobjekt in einem Business Park, oder Sie möchten ein etabliertes Gewerbe übernehmen, um eine Daueraufenthaltsgenehmigung zu erhalten? Hört sich gut an! Brauchen Sie fachkundigen Rat? Als lizenzierte Immobilienspezialisten beraten wir Sie in Bezug auf Kauf und Verkauf von Immobilien, Liegenschaften, Eigenheimen und Renditeobjekten. 

Boat on Siesta Key
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Wer nicht fragt bleibt dumm
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Was man wissen sollte: 

 

HOA Fees sind monatliche, quartalsweise oder jährliche  Gebühren, die von der "Home Owners Association" erhoben werden. In Florida sind die Häuser in "Communities" zusammengefasst. Es können kleinere Associations mit 10 - 50 Häusern oder große Communities mit hunderten oder gar über tausend Häusern, oder Condominiums,  sein. Die HOA ist ein gewähltes Gremium von Hausbesitzern (elected body), die quasi die Selbstverwaltung darstellen. Die HOA sorgt für die Einhaltung aller Regeln (deed restrictions) und ist verantwortlich für die Pflege und Instandhaltung der gemeinsamen Anlagen. Je nach Ausstattung der Community rangieren die HOA- Gebühren von moderat bis "insane".  Die Instandhaltung von Tennisplätzen oder eigenen  Restaurants kostet eben Geld. Von mickrigen 200 Dollar im Jahr bis zu mehreren tausen Dollars im Monat - alles ist drin.

 

CDD Fees sind Fees, die in der Regel mit der Real Estate Tax "eingetrieben" werden. Community Development District Fees werden immer dann erhoben, wenn die Community stolzer Besitzer der Infrastruktur (Kanalisation, Strassen, Beleuchtung usw.) ist. In diesem Fall werden alle Instandhaltungskosten jährlich auf die Hausbesitzer umgeschlagen. So etwas kann mehrere tausend Dollar im Jahr kosten. Viel Communities habe es schlauer angestellt und die Infrastruktur dem County überlassen. Das County hat in einem solchen Fall beim Bau der Immobilie eine einmalige" Impact Fee" erhoben.  CDD Fees sind eine Zeitbombe, denn wer will voraussagen, was eine Strassensanierung in 7 Jahren kosten wird?

 

Homeowner's Insurance ist ein anderes Kapitel.  Sie unterteilt sich in die klassische Feuer/Einbruch/Diebstahl - Variante mit  Windstorm Damage (Hurrican Insurance), Haftpflicht (wenn der Nachbar sich auf dem Grundstück die Haxen bricht) und "Loss of Use" (wenn der Eigentümer im Hotel übernachten muss bis die Bewohnbarkeit wieder hergestellt ist). "Flood Insurance" ist eine separate staatliche Versicherung, die Flutschäden abdeckt. Die "normale" Versicherung deckt nur Schäden, die durch Leitungswasser oder Regen entstanden sind. Sollte der nahe Pond über die Ufer treten (raising water table), dann würde sowas nur die "Flood Insurance" zahlen.

 

Viele Versicherungen wollen auch nicht mehr das Hurricane-Risiko übernehmen. Dann bleibt nur eine letzte Option, die staatliche Citizens Versicherung. Die ist zwar teurer, in vielen Fällen aber der letzte Rettungsanker.


Kann man auf die Versicherung verzichten? Ja, man kann. Aber nur wenn die Immobilie "free and clear" ist, d.h. mit keiner Hypothek belastet ist. Ist es ratsam keine Versicherung zu haben? Das können wir nicht entscheiden. 5 Jahre haben wir keine Hurricanes in Florida gesehen. Sind die etwa ausgestorben wie damals die Dinosaurier? Wohl kaum.

 

Die Property Tax ist die Nummero Uno Einnahmequelle der Counties. Heerscharen von Appraisern (Schätzern) sind damit beschäftigt den Wert aller Immobilien jedes Jahr neu festzulegen. Dann wird ein bestimmter Prozentsatz (millage rate)als Tax erhoben. Meist sind es 1,3- 1,7% des "festgesetzten" Wertes. Wer dauerhaft in Florida Wohnt (homestaeded) bekommt $50,000 steuerfrei abgezogen. Für ein $300,000 Home wird die Tax zwischen $3,000 - $4,000 liegen. Oops!

Wir lassen Sie nicht im Regen stehen
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Auch nach dem Kauf Ihrer Immobilie lassen wir Sie nicht im Regen stehen. Wir wissen aus eigener Erfahrung wie es sich anfühlt, wenn die frisch erstandene Ferienimmobilie "ihrem Schicksal überlassen" werden muss.

 

Auch wir konnten unser Haus anfänglich auch nur für mehrere Wochen im Jahr nutzen.

Wir bieten daher jedem Käufer unsere "Tool Box" an. Je nach Bedarf können Sie sich den Service aussuchen, den Sie benötigen. Wir werden den Service immer zu marktüblichen Preisen (oder auch besser) anbieten und uns persönlich um die Durchführung kümmern.

 

Sollten Reparaturen notwendig sein, werden wir immer erst Kontakt mit Ihnen aufnehmen, es sei denn, es muss der Schaden schnell behoben werden (um Folgeschaden zu verhindern).

 

Was können wir anbieten? - 

Lawn Service, Garden Service (Bäume/ Hecken, Düngung etc.), Pest Control (inside/outside), Pool Service, Handyman Service, Endreinigung, Bezahlung und Monitorierung der Rechnungen (Wasser/Strom etc.), Vermietung (dauerhaft/saisonal), House Watching.

 

Manche Leistungen führen wir in Eigenregie durch, andere werden an verlässliche Subunternehmer weitergereicht.


Durch Jans mehrhährige Erfahrung als Maintenance Manager eines Resorts auf Siesta Key ist gewährleistet, dass alle Arbeiten zu Ihrer vollsten Zufriedenheit ausgeführt werden.

 

Gerne sind wir Ihnen auch bei der Suche nach einer geeigneten Gebäudeversicherung, bei der Anmeldung von Strom, Wasser, Telefon und Kabel -TV/Internet behilflich.



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